„Es ist aber der Glaube ein feste Zuversicht dessen,
was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem,
was man nicht sieht.“

                                                                   Hebr 11, 1 (L)

Seien wir ehrlich: Sich an eine Hoffnung, die man nicht sieht, zu klammern und an einem unsichtbaren Wesen festzuhalten, ist heute alles andere als akzeptiert. Das Phänomen zeigt sich in manchen Regionen der Republik mehr als in anderen, aber mit der Aufklärung und den modernen wissenschaftlichen Methoden scheint ein religiöser Glaube schwer vereinbar zu sein. Das Paradigma lautet: Was man nicht wiegen, greifen, spüren kann, das ist wissenschaftlich irrelevant. Oder kurz: was nicht messbar ist, das gibt es nicht!

„Jesus Christus spricht: Friede sei mit euch!
Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“

                                                                   Joh 20, 21 (L=E)

Noch konnten es die Jünger Jesu nicht fassen. Noch hatten sie Angst und versteckten sich: nicht, dass auch sie ans Kreuz genagelt werden und einen schrecklichen Tod sterben wie ihr Meister Jesus. Die Frauen hatten zwar etwas davon erzählt, dass Jesus ihnen im Garten begegnet ist. Aber das kann ja gar nicht sein: Tot ist tot! Für Jesus und für sie gab es keine Hoffnung. Alle Türen haben sie verschlossen, alle Fenster verrammelt. Hoffnungslos und verzagt kauerten sie im Halbdunkeln. Plötzlich steht Jesus da, einfach so, und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch! Zweimal sagt er ihnen seinen Frieden zu. „Ich bin kein Gespenst, sondern Jesus, den ihr kennt; seht meine durchbohrten Hände.“

„Jesus Christus spricht: Es ist vollbracht!“
                                                                   Joh 19,30 (EU)

Insgesamt sieben letzte Worte werden uns in den neutestamentlichen Evangelien von Jesus Christus überliefert. Nicht in allen Evangelien sind es dieselben. Das Wort, das zu unserem Monatsspruch geworden ist, steht nur im Johannesevangelium. Am Kreuz hängend spricht Jesus: „Es ist vollbracht!“.

„Es ist das Wort ganz nah bei dir,
in deinem Munde und in deinem Herzen,
dass du es tust.“

                                                                   Dtn 30,14 (L)

Das Leben als Christ könnte so einfach sein, würde Gott nur deutlicher zu mir sprechen! Würde er mir klar sagen welcher Partner der Richtige für mich ist, ich wäre der glücklichste Beziehungsmensch. Würde er mir sagen welcher Beruf oder welcher Arbeitgeber zu mir passt, ich würde mit Freuden morgens aus dem Bett kriechen und zur Tat schreiten. Würde es mir all meine Fragen beantworten, wie einfach wäre es für mich ein gottgefälliges und gutes Leben zu führen. Schade, guter Gott, dass du so oft schweigst.

„Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht.
An ihm darfst du keine Arbeit tun: du und dein Sohn und deine Tochter
und dein Sklave und deine Sklavin und dein Rind und dein Esel
und dein ganzes Vieh und dein Fremder in deinen Toren.“

                                                                   Dtn 5,14 (E)

Zentral für die Heiligung des siebten Tages ist in diesem Vers nicht der Besuch eines Gottesdienstes oder eine andere religiöse Pflichterfüllung, sondern die Konzentration auf die Ruhe. So wie Gott nach sechs Tagen schöpferischer Tätigkeit am siebten Tag von seiner Arbeit ausruhte, so soll auch sein Volk nicht zur ununterbrochenen Arbeit verdammt sein. Ein Innehalten wird gefordert, von dem nicht einmal die Sklaven oder die Tiere oder die schutzlosen Fremden ausgenommen sind.

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle
                    des lebendigen Wassers umsonst.
                                                                          Offenbarung 21, 6 (L)

Am Anfang eines neuen Jahres nähern wir uns mit diesem Vers dem Ende des letzten Buches der Bibel. Im vorletzten Kapitel der Bibel geht es noch einmal ums Ganze: „Und er sprach zu mir: Es ist geschehen: Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ Wie Jesus am Kreuz unmittelbar vor seinem Tod sein Leben zusammenfasst: „Es ist vollbracht“, so blickt Gott mit diesen Worten auf die gesamte Heilsgeschichte.

„Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen
das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen,
die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes,
und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.“

                                                                   Lk. 1, 78-79

Wir sind Gott nicht egal. Die biblischen Geschichten erzählen uns, wie sehr Gottes Herz schmerzt, wenn er das Böse sieht, was auf Erden geschieht. Es ist nicht so, dass er seine Erde nach der Schöpfung sich selbst überlässt, um wieder in seine Ewigkeit zu entschwinden. Wie unfassbar ist es doch, dass der Ewige und Allmächtige sich nicht mit sich selbst alleine zufriedengibt, sondern mit uns Menschen zusammen sein will.

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

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Aktionstage mit Arno Backhaus in Schmiedeberg

Missio-Narr, E-fun-gelist, Au-tor, Arno-mateur, Aktionskünstler und Kreativist – so nennt sich Arno Backhaus, der seit Jahrzehnten durch christliche Gemeinden tourt und als Straßenevangelist durch spektakuläre Kleinaktionen auf Jesus Christus aufmerksam macht. Bekannt geworden in den 1980er Jahren durch das Liedermacher-Duo Arno & Andreas ist Arno Backhaus als Autor, Evangelist und Seminarleiter (auch zusammen mit seiner Frau Hanna) in der christlichen Szene bekannt.

19.05.2018


Neue BEFG-Datenschutzordnung verabschiedet

Angesichts des bevorstehenden Inkrafttretens der Datenschutz-Grundverordnung der EU (DS-GVO) stand das Thema Datenschutz auch bei der BEFG-Bundesratstagung auf der Tagesordnung. .

17.05.2018

Haushaltsabschluss: „Gutes Jahr, hart erarbeitet!“

Bei der Vorstellung des Haushalts freute sich der kaufmännische Geschäftsführer über positive Entwicklungen und bat gleichzeitig darum, regelmäßig für die allgemeine Arbeit des Bundes zu spenden..

16.05.2018

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